Hypnotische Kommunikation hat immer ein Ziel: Das Unterbewusstsein. Suggestionen und Trance sind die Werkzeuge um die Zielinstanz Unterbewusstsein zielgerichtet ansprechen zu können. Suggestionen lösen u.a. starke Gefühle aus. Trance fokussiert die Aufmerksamkeit und stellt einen besonderen Bewusstseinszustand dar. Darauf baut auch die Gesprächshypnose auf. Ziel einer Gesprächshypnose zum Beispiel in einer psychotherapeutischen Anwendung ist es, sich mit dem Unterbewusstsein des Patienten zu unterhalten und damit zu arbeiten. Auf diese Weise gelingt es, das Verhalten des Klienten unbewusst positiv zu beeinflussen und zu verändern, ohne dass sich der Patient dessen bewusst ist. Auf diese Weise ist es schließlich möglich, den bestmöglichen (gewünschten) Zustand für den Klienten oder Patienten zu erreichen. Hypnotische Kommunikation ist der Weg dorthin.

Hypnotische Kommunikation

Ziel der Gesprächshypnose ist es auch, die hypnotische Kommunikation effektiver zu gestalten. Dazu müssen unbewusst und bewusst ablaufende Prozesse unterschieden werden. Dazu benötigst Du eine gute Beobachtungsgabe und die Fähigkeit, Dich in Deinen Gegenüber hineinzuversetzen. Ebenso gefordert ist Deine Eigeninitiative. Denn: Gesprächshypnose bedeutet immer Interaktion und auch Führung. Ebenso wichtig ist eine klare Zielformulierung! Was möchtest Du erreichen?

70 Prozent nonverbale Kommunikation

Wichtig zu wissen: Der größte Teil der hypnotischen Kommunikation findet nonverbal statt. Bis zu 70 Prozent der Informationen werden durch den Ton, den Ausdruck sowie Mimik und Gestik vermittelt. Willst Du dem Patienten oder Klienten durch hypnotische Kommunikation helfen, musst Du also auch die nonverbale Kommunikation möglichst positiv gestalten. Und Du musst die nonverbale Kommunikation nutzen, um Deine Ziele und die Deines Klienten zu erreichen.

Lerne Leading-Techniken

Du kannst nonverbale Signale jederzeit einsetzen, um verbale Botschaften entweder zu unterstreichen oder ihnen gar eine andere Bedeutung zu geben. Wenn Du Deinem Gesprächspartner einen bestimmten Bewusstseinszustand induzieren möchtest, benötigst Du nonverbale Leading-Techniken, dazu gehören eine trainierte Stimme und Aussprache ebenso wie die Geschwindigkeit Deines Sprachflusses und der Blickkontakt.

Hypnotische Kommunikation kann wahre Wunder bewirken

Fazit: Hypnotische Kommunikation ist eine deutliche Bereicherung im Umgang mit Patienten und Klienten! Gerade im medizinischen Bereich herrschen im Alltag negative Suggestionen vor (Therapeut: „Herrje, Sie sehen ja aus wie das Leiden Christi!“, Zahnarzt: „Da haben wir aber eine Menge zu tun!“, Ärztin: „Ihre Blutwerte sehen wahrlich nicht gut aus!“, Krankenschwester: „Na, was machen die Schmerzen?“…). Schon beschäftigt sich der Patient mit Schuldgefühlen und Katastrophenszenarien oder richtet seinen inneren Fokus auf die Schmerzen die dadurch stärker wahrgenommen werden. Medizinische Gesprächshypnose mit beruhigenden Worten und positiven Suggestionen kann da wahre Wunder bewirken. Beispiel: „Was können wir denn heute tun, damit es Ihnen gut geht?“

Workshop mit praktischen Übungen

In meinem Workshop „Gesprächshypnose lernen“ erfährst Du alles Wichtige über verbale und nonverbale Kommunikationstechniken inklusive praktischer Übungen. Ich zeige Dir, wie es gelingt, das Verhalten Deines Patienten oder Klienten durch hypnotische Kommunikation positiv zu beeinflussen und zu verändern.

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Thomas Van der Grinten