Wähle Deine Umgebung und Betreuung bewusst aus

Die richtige Umgebung und Betreuung sind für eine entspannte Geburt von zentraler Bedeutung. Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderes Ereignis im Leben einer Frau. In den meisten Fällen ist die Unsicherheit groß, die Angst ist ein Begleiter und die Anspannung ist eine natürliche Reaktion, die allerdings mit gegensteuernder Entspannung verringert werden kann. Damit sich die werdende Mutter entspannen und wohlfühlen kann, bedarf es einer Umgebung und Betreuung, die Ungestörtheit, Sicherheit und Stressfreiheit bietet. Hektik und Lärm sind hier fehl am Platze. Nutzt die werdende Mutter SelbstHypnose Techniken, sollte das Person davon erfahren, um die Mutter in der Fokussierung und in der Trance nicht zu stören. Das Personal kann SelbstHypnose effektiv unterstützen und die Anwendung von SelbstHypnose Techniken werden von vielen Hebammen und Geburtshelfern begrüßt. Sprich Deine Hebamme einfach auf dieses Thema an.

Krankenhaus, Geburtshaus oder Zuhause

Die werdende Mutter kann selbst entscheiden, in welcher Umgebung sie das Kind zur Welt bringen möchte. Es gibt neben den Krankenhäusern auch Geburtshäuser, die eine wohnliche Atmosphäre vorhalten und daher Vertrauen vermitteln. Auch ist die Geburt zu Hause in vertrautem Wohnumfeld möglich. Für jede jede Umgebung gibt es pro und contra. Auf Geburtsstationen von Krankenhäusern kann beispielsweise am schnellsten auf Komplikationen reagiert werden. Sie sind aber Teil eines Krankenhauses. Hier kann der Begriff „Krankenhaus“ abschrecken. Viele Mütter wählen dann alternativ eine Umgebung aus, in der es auf andere  Eigenschaften ankommt, wie bspw. eine vertraute Umgebung u.a.. Entscheidet sich die werdende Mutter für die Entbindung zu Hause oder im Geburtshaus, sollte sie immer im Hinterkopf behalten, was in einem Fall einer Komplikation zu tun ist. Die Sicherheit hat höchste Priorität und Klarheit über das was dann zu tun ist,schafft Vertrauen.

Die richtig Betreuung

Genau so wichtig, wie die Umgebung ist die Wahl des richtigen Betreuers. Es liegt in der Entscheidung der schwangeren Frau, wen sie als Unterstützer an ihrer Seiten haben möchte. Von wem glaubt sie, die nötige Fürsorge zu bekommen. Wer bringt ausreichend Geduld auf und schenkt Aufmerksamkeit, gibt Sicherheit und wirkt beruhigend auf die Geburt ein? Zu wem ist das Vertrauen groß genug, dass er bei diesem so wichtigen Ereignis dabei sein darf, kann und soll? Es sollte alles stimmig sein. Das Gefühl beim medizinischen Personal, bei den Anwesenden im Geburtshaus und gegenüber der Hebamme sollte von Vertrauen und Zuversicht geprägt sein.

Und soll der Vater des Kindes bei der Geburt dabei sein, dann sollte auch von ihm passive Unterstützung erwartet werden können. Besteht die Gefahr, dass der werdende Papa sich nicht auf die Situation einstellen kann oder in die Situation überfordern, sollte er bei der Entbindung ausserhalb des Kreissaals warten und eine andere Person des Vertrauens während der Geburt begleiten. Der Papa sollte keinesfalls eine zusätzliche Quelle von Hektik und Unruhe werden, sodass sich das Personal im Falle des Falles um den Vater kümmern muss. Ggf. kann man aber auch einen nervösen Vater aus dem Raum bitte. Wußtest Du, dass viele werdende Mütter übrigens auf die Begleitung der eigenen Mutter vertrauen?

Für die Anwendung der SelbstHypnose kann sich übrigens auch der Vater weiterbilden. So weiß er Bescheid wie er die Trance der Mutter unterstützen kann und kann für ein ungestörtes Umfeld sorgen.

Fazit

Es sollte im Vorfeld geklärt werden: Wo möchte ich mein Kind zur Welt bringen? Wo werde ich mit meinen Wünschen und Bedenken ernst genommen? Stimmen meine Werte mit den Werten der Geburtshelfer (Ärzte, Hebammen) überein? Wie stehen sie einer natürlichen Geburt gegenüber? Wie ist ihre Meinung zum Kaiserschnitt? Kann mir der Vater des Kindes die nötige Unterstützung geben?  Wie steht das Team der SelbstHypnose gegenüber? Sind die Mitarbeiter in Hypnose weitergebildet?

Die richtige Umgebung und eine vertrauensvolle Betreuung können eine sanfte Geburt maßgeblich beeinflussen und daher sollte beides im Laufe der Schwangerschaft mit Bedacht ausgewählt werden. Wer vielleicht schon einmal ein Kind zur Welt gebracht hat, weiß bei der zweiten Geburt, was er heute anders machen würde. Entsprechend kann gehandelt werden. Wer zum ersten Mal die Geburt erlebt, kann sich im Vorfeld informieren, kann mit anderen Müttern sprechen, kann von deren Erfahrungen profitieren.  

Standardbild
Thomas Van der Grinten